Liebe Freunde der Kammermusik,

noch klingen unsere Konzerte zum 25-jährigen Jubiläum im letzten Jahr nach und schon richtet sich unser Blick wieder auf das letzte August Wochenende, alljährlich der Zeitpunkt, an dem unsere Bergkirche Mittelpunkt herausragender Kammermusik in unserer Region wird.

Zwar war unser Jubiläum ein Höhepunkt unserer Festival-Geschichte, aber, und da werden Kenner unseres Festivals uns zustimmen, jede einzelne Ausgabe unseres Festivals ist für sich genommen ein besonderer Höhepunkt der Kammermusik, der seinesgleichen sucht. Der sehr direkte Bezug zur Musik, räumlich wie akustisch, das Ambiente, die Intimität dieses besonderen Raumes und der direkte Kontakt zu den Interpreten geben den Konzerten eine ganz besondere und unverwechselbare Note.

Büsingen hat sich in Sachen Kammermusik einen weit über unsere Region hinaus beachteten Ruf erarbeitet, bei Kennern und vielen Musikliebhabern gehört Büsingen im Spätsommer einfach dazu.

Aber all das wäre nicht möglich ohne die ideelle und finanzielle Unterstützung der Vereinsmitglieder und der Sponsoren, für deren teils langjährige Treue wir u¨beraus dankbar sind und ohne die ein solches Festival um seine Existenz fu¨rchten müsste.

Aber auch unser treues Publikum, das uns teilweise u¨ber Jahrzehnte begleitet hat, trägt massgeblich mit dazu bei, unserem Festival eine Zukunft zu garantieren. Wir sind uns dieser Treue sehr bewusst.

Auch in diesem Jahr verspricht das Programm erneut musikalische Besonderheiten und spannende Begegnungen, Momente, die in uns etwas bewegen, fernab von der Hektik des Alltags.

So laden wir Sie wieder ein zu unserem Festival, einem Festival einzigartiger Machart, dessen Bestreben es ist, dem Besonderen den Vorrang zu geben und für das es sich lohnt, in die Exklave Büsingen zu kommen und auf den Kirchberg zu pilgern.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!


Dr. Michael Psczolla
1. Vorsitzender

 

Liebe Freunde der Kammermusik,

kaum ist ein Jubiläum gefeiert, schon herrscht Vorfreude auf die nächste Ausgabe der Kammermusiktage in unserer geliebten Bergkirche. Ich freue mich, Ihnen bereits zum sechsten Mal als ku¨nstlerischer Leiter das Programm
präsentieren zu dürfen.

Es ist eine alljährliche Freude und Herausforderung, ein für die Bergkirche massgeschneidertes Programm zusammenzustellen und dabei den besonderen Begebenheiten der Bergkirche gerecht zu werden.

Als Schwerpunkt erwarten Sie dieses Jahr vertraute Schätze und reizvolle Raritäten des tschechisch-böhmischen Repertoires. Als Idealbesetzung dafür prädestiniert ist das wunderbare Škampa-Quartett aus Prag, ist die Musik von Dvorák und Janácek doch ihre musikalische Muttersprache.

Ein stimmungsvoller Höhepunkt dürfte das traditionelle Nachtkonzert werden. Es stellt die Septett-Version des bekannten Werks „Metamorphosen“, eine gewaltige und emotionale Elegie des 81-jährigen Richard Strauss, der monumentalen Chaconne für Violine Solo von Johann Sebastian Bach gegenüber.

Erneut erwartet Sie eine virtuos-bunte Matinée am Sonntag. Dort werden Sie sich der schwelgerischen Melodieseligkeit Antonin Dvorák und vor allem dem Charme des heutzutage beinahe exotisch anmutenden Klangs des Harmoniums kaum entziehen können.

Eine Aufführung des grandiosen Oktetts von George Enescu, ein Geniestreich des damals 19-jährigen Komponisten, gleicht einer Gipfelbesteigung. Ich kann es kaum erwarten, mich im Abschlusskonzert gemeinsam mit wunderbaren Musiker-Freunden aus aller Welt dieser Herausforderung zu stellen.

Ich wünsche Ihnen spannende musikalische Stunden und freue mich auf ein Wiedersehen in Büsingen!

Herzlich



Christian Poltéra
Künstlerischer Leiter

Das Programm 2018:

KONZERT FREITAG, 24. AUGUST 2018 20.00 UHR
   
Škampa Quartett  
Helena Jiríkovská Violine
Adéla Štajnochrová Violine
Martin Stupka Viola
Lukáš Polák Violoncello
   
Streichquartett D-Dur, KV 575 W. A. Mozart
  (1756 - 1791)
   
Streichquartett Nr. 1 Leoš Janácek
"Kreutzersonate" (1923) (1854 - 1928)
   
Streichquartett F-Dur op. 59/1 L. van Beethoven
"Razumovsky" (1770 - 1827)

 

KONZERT SAMSTAG, 25. AUGUST 2018 17.00 UHR
   
Škampa Quartett  
Helena Jiríkovská Violine
Adéla Štajnochrová Violine
Martin Stupka Viola
Lukáš Polák Violoncello
   
Božo Paradžik Kontrabass
Christian Poltéra Violoncello
   
Streichquartett G-Dur op. 54,1 Joseph Haydn
  (1732 - 1809)
   
Duo di Basso op. 210 (1987) Zdenek Lukáš
für Violoncello und Kontrabass (1928 - 2007)
   
Streichquintett Nr. 2 in G-Dur op. 77 Antonín Dvorák
  (1841 - 1904)

 

NACHTKONZERT
SAMSTAG, 25. AUGUST 2018 22.00 UHR
   
Esther Hoppe Violine
 
Škampa Quartett  
Helena Jiríkovská Violine
Adéla Štajnochrová Violine
Martin Stupka Viola
Lukáš Polák Violoncello
 
Lise Berthaud Viola
Christian Poltéra Violoncell
Božo Paradžik Kontrabass
   
Chaconne aus Partita Nr. 2 d-moll J. S. Bach
BWV 1004 für Violine solo (1685 - 1750)
   
Metamorphosen Richard Strauss
(Fassung für Streichseptett) (1864 - 1949)

 

MATINEE SONNTAG, 26. AUGUST 2018 11.00 UHR
   
Lukáš Polák Violoncello
Christian Poltéra Violoncello
David McCarroll Violine
Esther Hoppe Violine
Lise Berthaud Viola
Oliver Triendl Harmonium
   
Sonate für zwei Celli G-Dur Jean-B. Barrière
  (1707 - 1747)
   
Duo concertant op. 39 Nr. 1 Louis Spohr
für zwei Violinen (1784 - 1859)
   
Pavane fu¨r Viola solo Philippe Hersant
  (*1948)
   
Bagatellen op. 47 Antonín Dvorák
f. zwei Violinen, Cello und Harmonium (1841 - 1904)

 

KONZERT SONNTAG, 26. AUGUST 2018 17.00 UHR
   
Esther Hoppe Violine
David McCarroll Violine
Lise Berthaud Viola
   
Škampa Quartett  
Helena Jiríkovská Violine
Adéla Štajnochrová Violine
Martin Stupka Viola
Lukáš Polák Violoncello
   
Christian Poltéra Violoncello
   
Terzetto op. 74 Antonín Dvorák
für zwei Violinen und Viola (1841 - 1904)
   
Oktett C-Dur op. 7 George Enescu
  (1881 - 1955)


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Škampa Quartett

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Božo Paradžik

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Esther Hoppe
Lise Berthaud

 

 

 

 

 

 


Oliver Triendl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


David McCarroll


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